
BEZIEHUNGSAKADEMIE
19. bis 22. November 2026
Verbunden UND frei
Einer kämpft um Nähe, einer um Freiheit, und beide sehnen sich nach einer harmonischen Beziehung.
Es geht um Nähe und Rückzug, um Grenzen, und um die Akzeptanz, das niemand verkehrt ist, nur etwas anderes braucht, um heilen zu können.
Donnerstag bis Sonntag. 4 Tage im Sampurna
Begrenzte Teilnehmerzahl


WARUM DIESES SEMINAR?
Beziehung ist freiwillig geworden, Heilung eine Bedürfnis
Es gab eine Zeit, da blieben Paare zusammen, weil das Leben es so vorsah. Frauen waren wirtschaftlich abhängig, Männer standen in einer Rolle, die wenig Fragen zuließ. Wer ging, riskierte viel.
Heute ist das anders. Jeder Mensch kann sein Leben allein gestalten und muss sich nicht mehr anpassen, um versorgt zu sein. Mit dieser Freiheit wächst etwas Neues: der Wunsch nach Heilung. Eine Sehnsucht, die spürt: „Da muss es doch noch mehr geben.“
Viele beginnen, ihre Bindungswunden zu heilen. Doch meistens ist es nur einer von beiden, der sich seinen Bindungsprägungen zuwendet. Was dann entsteht, ist ein schmerzhaftes Ringen um die große Frage: Bleiben oder gehen?
Oder, leiser: Wie bleibe ich, wenn der andere sich noch nicht bewegen kann? Wenn er oder sie noch nicht erkennt, dass auch ihn oder sie Bindungsprägungen leiten, und dass das „So bin ich eben“ in Wahrheit ein Schutzmechanismus ist?
VIELLEICHT KENNT IHR DAS
Zwei Menschen, die sich lieben und sich trotzdem immer weniger erreichen
WAS VIELE BESCHREIBEN
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Ich trage den größeren Teil der emotionalen Arbeit und werde müde dabei.
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Ich sage seit Jahren, was mir fehlt, und es verändert sich wenig.
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Ich habe mich so lange angepasst, dass ich kaum noch weiß, was ich selbst brauche.
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Ich spüre Kritik und ziehe mich innerlich zurück, statt zu antworten.
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Ich halte mich zurück, um nicht zu verletzen, und werde dabei leiser.
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Wir kämpfen ständig um Nähe und Autonomie
Beide geben ihr Bestes. Und beide fragen sich, warum sich Beziehung führen so unbefriedigend anfühlt, ob sie sich lieber arrangieren sollten - der Kinder zu liebe, oder weil es mit einem anderen Partner eh nicht besser werden wird.

AUS EINER NOTWENDIGKEIT IST EINE ENTSCHEIDUNG GEWORDEN.
Worum es in diesen 4 Tagen geht
Das Nervensystem in Beziehung
Übererregung, Stress und Anspannung spielen eine sehr große Rolle, wenn wir auf Bindungsdynamiken schauen. Wir werden "plötzlich" laut, kalt, wollen uns zurückziehen, oder fangen an zu klammern. Wer es lernt im guten Kontakt mit seinem Nervensystem zu sein, wird dort regulativ einwirken wollen und den anderen nicht mehr für intensiv gewordene Emotionen verantwortlich machen.
01
Bedürfnisse, die sich widersprechen
Nähe und Distanz, Autonomie und Verbundenheit. Wenn Bedürfnisse einander widersprechen, geraten wir oft in eine Notsituation, die sich auch als Schutzmechanismus zeigt. Wie schafft man es, so damit umzugehen, dass man mit sich im Kontakt bleibt und gleichzeitig die Bindung zum anderen nicht verliert.
02
Co-Abhängigkeit und Anpassung
Ein sehr großes Thema. Verlustangst und Bindungsangst entstehen in diesem Feld. Fast jede Beziehung befindet sich in der Dynamik der emotionalen Abhängigkeit. Wie schaffen wir es dort herauszufinden ohne in eine Trennung gehen zu müssen. Große Fragen, die ein Leben komplett verändern können.
03
Anspruch und Erwartung
Wie viel darf ich eigentlich erwarten? Wo endet der Wunsch und wo beginnt der Anspruch, der den anderen zum Objekt der eigene Erwartungen macht. Hier braucht es eine ehrliche Auseinandersetzung und Akzeptanz, dass wir alle freiwillig beieinander sind, nicht weil wir es müssen.
04
Emotionale Reife
Wir alle haben Emotionen. Auch die, die behaupten, eher Kopfmenschen zu sein. Wir schauen uns an, was emotionale Reife bedeutet und was das mit unserem Selbstwert und unserer Würde zu tun hat.
05
Eine Vision, die größer ist.
Eine Beziehung, die nur Bedürfnisse erfüllt, wird mit der Zeit zu eng.
Wir suchen das gemeinsame Dritte: wofür ihr als Paar da seid und woran
ihr miteinander wachsen wollt.
06
DER WENDEPUNKT
Ein nüchterner Blick auf deine Beziehungsrealität ist nicht das Ende, es ist der neue Anfang.

Am Anfang verschmelzen zwei Menschen. Sie sind verliebt. Alles scheint möglich zu sein. Dieser Ausnahmezustand, endet eines Tages von ganz allein. Danach wird der reale Mensch sichtbar, mit seinen Eigenheiten und seiner Andersartigkeit.
Die meisten deuten diesen Moment als Verlust der Liebe. Dabei ist es der Moment, in dem der andere zum ersten Mal wirklich vorkommt.
Von hier führen drei Wege. Einer in ein stilles Nebeneinander, in dem man sich gut arrangiert und sich kaum noch begegnet. Einer hinaus, zu einem neuen Menschen, bei dem sich derselbe Punkt nach einiger Zeit wiederholt. Und einer hinein, in eine Beziehung, die nicht mehr allein vom Gefühl getragen wird, sondern von einer Entscheidung.
An diesem dritten Weg arbeiten wir.
Nicht, weil Bleiben immer das Richtige wäre, sondern weil sich genau hier zeigt, wie tief eine Liebe werden kann.
Dabei geht es nicht um eine Treppe, die man einmal hinaufsteigt und dann fertig ist.
Dieselben Themen kommen wieder, hoffentlich jedes Mal etwas bewusster. Die Dauer einer Beziehung sagt wenig über ihre Reife aus. Eine lange Beziehung kann früh erstarren, eine junge sehr schnell sehr tief werden.
Dafür braucht es zweierlei: bei sich bleiben zu können und den anderen wirklich zu erreichen.

Was wir uns auch anschauen
EMOTIONALE SOUVERÄNITÄT
Ruhig bleiben, wenn es wieder hochkocht. Das ist keine Kühle, sondern die Fähigkeit, bei sich zu bleiben, ohne den anderen für das eigene Empfinden verantwortlich zu machen.
Feminismus der nicht trennt
Viele Menschen kennen das Gefühl, eher benutzt als gemeint zu sein, und ziehen sich innerlich zurück. Wir betrachten den anderen als selbstverständlich, teilen uns in Rollen ein und halten uns an diesen Rollenbildern fest, ohne einander noch zu begegnen. Wir üben das achtsame Zuhören, das Schaffen eines sicheren Raums in dem jeder das Gefühl hat willkommen zu sein, okay zu sein.
EINE VERSÖHNUNGSKULTUR
Paare scheitern selten am Streit. Sie scheitern daran, dass sie danach nicht mehr zueinander zurückfinden. Wie entsteht Vertrauen, und wie zeigt man, dass es einem leid tut, so dass es auch beim anderen ankommt? Wir entwickeln eine Form der Versöhnung, die auch im Alltag trägt.
DER ABLAUF
Vier Tage, die aufeinander aufbauen
DO. 19. NOVEMBER
ANKOMMEN
Wir schaffen einen Raum, in dem Offenheit möglich wird. Wo steht jeder von euch, was bringt ihr mit, was soll sich ändern?
SA. 21.
NOVEMBER
VERBUNDEN
Der Blick auf das Wertvolle, und die Frage, wie man nach einer Verletzung wieder zueinander findet.
FR. 20. NOVEMBER
ERKENNEN
Ein Blick auf dich selbst. Eure jeweiligen Muster werden sichtbar. Nervensystem, Anpassung und die eigene Kraft erleben.
SO. 22. NOVEMBER
RICHTUNG
Was trägt uns weiter? Vereinbarungen Visionen, die größer sind als das Lösen eines nächsten Konflikts.
Wir arbeiten mit kurzen Impulsen, Übungen zu zweit, und in der Gruppe, Körper- und Nervensystemorientiert
Dieses Seminar ist für dich/euch, wenn
ihr euch liebt und euch trotzdem immer seltener wirklich erreicht.
ihr denselben Konflikt seit Jahren in immer neuen Varianten führt.
sich einer von euch immer wieder zurückzieht und der andere mehr Nähe braucht.
ihr euch bewusst neu entscheiden wollt, statt aus Gewohnheit zu bleiben.
ihr als Paar wachsen wollt und nicht nur ein Problem lösen.
du mit einem anderen Menschen in einem geschützten Raum deine Bindungswunde anschauen und in Kontakt treten möchtest

Noch nicht der passende Rahmen, wenn
In eurer Beziehung körperliche Gewalt vorkommt.
Einer von euch in einer akuten Krise ist, die therapeutische Begleitung braucht.
einer von euch nicht aus eigenem Wunsch mitkommt.
Die Trennung längst entschieden ist. Dafür gibt es bei mir eine eigene Begleitung.
Wenn ihr unsicher seid, ob das Format zu euch passt, meldet euch gern vorher bei uns. Ansonsten könnt ihr euch direkt anmelden.
Wer wir sind
Bindungsarbeit trifft auf Nervensystemarbeit
Wir leiten dieses Seminar zu zweit,
weil beides zusammengehört. Ohne das Wissen um unsere Bindungsprägung bleibt die Nervensystemarbeit oft zu abstrakt. Ohne die Nervensystemarbeit können wir unsere Bindungsprägungen nicht verwandeln.

Patricia Russu
BEZIEHUNGSCOACH
Patricia Russu ist Beziehungscoach aus Hamburg. Sie begleitet Paare und Einzelpersonen bindungsorientiert und traumainformiert, mit Blick auf Bedürfnisse, Emotionen, Grenzen, Werte und Würde, und immer mit Blick darauf, in welchem Zustand das Nervensystem gerade ist. Ihr geht es darum, festgefahrene Muster zu erkennen und in Verbindungen zu verwandeln, die beide tragen. Und darum, dass Menschen das Vertrauen in sich selbst wiederfinden und ihre Beziehung aus einem stabilen Selbstwert heraus gestalten. Gründerin der Beziehungsakademie und des Inner Circle, Gastgeberin des Podcasts Beziehungslounge.

Anika Krämer
NERVENSYSTEMCOACH
Anika beleuchtet alle Inhalte aus der Nervensystemperspektive und wird dich mit einer traumainformierten somatischen Praxis darin unterstützen, dass alle Inhalte bis in deine Zelle vordringen.
"Als Coach bin ich überzeugt, dass die Kultivierung von innerer Sicherheit der Schlüssel für eine bessere Welt ist. Deshalb begleite ich Menschen dabei, über ihren Körper zu sich selbst zurückzufinden und Ängste, Limitierungen sowie Blockaden ganzheitlich auf Nervensystem-Ebene aufzulösen."

4 TAGE, DIE SO VIEL VERÄNDERN
TERMIN
Do. 19. bis So. 22. November 2026
Beginn am 16.11. um 16:00 Uhr
Ende am 22.11. um 14:00 Uhr
ORT
GRUPPENGRÖSSE
Maximal 24 Teilnehmende
INVESTITION
Preis pro Paar: 980€
Einzelpersonen: 490€
Für InnerCircle Member: 20% Ermäßigung
Unterkunft & Verpflegung
Nach deiner Seminarbuchung kontaktiere bitte direkt das Sampurna-Seminarhaus, um ein Zimmer für die Seminartage zu reservieren. Die Übernachtung und Verpflegung sind nicht im Seminarpreis enthalten. Falls du nicht im Seminarhaus übernachten möchtest, melde dich trotzdem beim Seminarhaus, um die Tagespauschale abzustimmen (bei Übernachtung ist sie bereits inklusive). Alle nötigen Informationen dazu findest du HIER.
Teilnahmebedingungen:
Häufige Fragen
19. bis 22 November 2026
Deine Beziehung braucht dich
Wenn dich/euch diese Seite berührt hat, ist das ein guter Hinweis. Sichert euch euren Platz, solange die Gruppe noch offen ist. Bei weiteren Fragen zum Ablauf oder zum Ort meldet euch gerne:
Nichts wird sich ändern, wenn es sich nicht von innen heraus ändert.
Stimmen der Teilnehmer:innen:
"Danke für dieses unfassbar schöne Seminar. Ich wusste ja, daß es wahrscheinlich gut werden würde und doch war es noch so viel erfüllender und stärkender als ich es mir erhofft hatte. Ich durfte in dieser Gruppe so viele korrigierende Erfahrungen machen und habe so viel Wertschätzung erfahren, dass ich davon wohl noch eine ganze Weile zehren kann.".
"Ich bin auf dieses Seminar gekommen mit dem Gefühl, brauche ich das jetzt wirklich, gefahren bin ich mit dem Gefühl mir ein ganz großes Geschenk gemacht zu haben. Und mit einer Dankbarkeit im Herzen für euch als Teamleiter, die ihr es geschafft habt, auf eure ganz unterschiedliche Weise, immer wieder ganz sanft den Raum für uns zu halten. Und für 24 Menschen, mit denen man weinen aber auch lachen konnte, ohne das Gefühl zu haben man ist als Mensch zu viel..
Die Erinnerung an diese Tage werden immer in meinem Herzen bleiben und mir ein Lächeln auf mein Gesicht zaubern."
"Ich habe in diesen Tagen so viel Frieden und Ruhe in mir gespürt. So viel Verbundenheit mit mir selbst und dadurch auch mit den Menschen und mit allem, was um mich herum ist. Und plötzlich ist da so viel Liebe für all diese Unterschiedlichkeit. Für mich. Für die anderen. Für das Leben.
Das ist ein so wunderschönes Gefühl. Ich habe immer das Gefühl, dass ich auf diesen Seminaren ein Stück näher zu mir selbst zurückfinde. Und dass ich immer mehr den Menschen in mir erkenne, den ich lange irgendwo verloren oder vergessen hatte. Dafür bin ich dir von Herzen dankbar."
"Ich möchte noch einmal sagen, wie unendlich dankbar ich bin, dass ich diesen Weg gefunden habe und dass es diese Seminare mit dir gibt.
Ich fühle mich jedes Mal nach diesen Tagen so geerdet, so bei mir. So klar und ich merke dann wieder ganz tief, wer ich eigentlich bin, was mir wichtig ist, was meine Werte sind und wie ich eigentlich sein möchte."
"Mein Körper ist voller Dankbarkeit. In mir wohnt eine Ruhe und Frieden, was ich vor dem Seminar für völlig ausgeschlossen hielt. Ich sehe mich ganz anders, ich gehe ganz anders mit mir um. Ich sehe meinen Mann auf eine Art, wie ich ihn nie zuvor gesehen habe. Ich fühle mich erfüllt, erleichtert und voller Dankbarkeit. Durch deine großartige Arbeit, sehe ich für uns zum ersten Mal genau die Partnerschaft, die ich mir für mich immer erträumt habe. Dieses Seminar hat nicht nur unsere Beziehung gerettet sondern auch mein Leben. Dafür bin ich dir so unfassbar dankbar."
"Ich fühle mich noch immer berauscht von diesem unfassbar großartigen Seminar. Bei mir wurden so viele Gedankenschubladen geöffnet, und andere wiederum geschlossen. Ich habe aus meiner Sicht eine Partnerschaft geführt, die mein Nervensystem täglich neu auf die Probe stellte. Ich suchte nach Antworten, Erklärungen, Sicherheit und Schutz. Ich suchte nach Schuld, weil ich so viel davon in mir trug, dass ich es kaum aushalten konnte. Ich konnte mich selbst kaum noch ertragen und wünschte mir sehnlichst Rettung. Irgendwie einen Anker, einen Lichtblick, irgendwas ...
Nun ist es in mir friedvoll. Ich kann offen und weich und liebevoll bleiben und verfalle nicht bei der kleinsten Grenzberührung in Verteidigung oder werde nicht dauerhaft eng. Wie befreiend ist das! Nach so vielen Jahren... . Die Vergangenheit hat nicht mehr diese "Kraft". Ich schaue mitfühlend drauf, aber nicht mehr leidend..., es ist einfach eine andere Qualität.
Ich freue mich auf dieses neue Sein und das, was es mit sich bringt. Danke an euch alle, die Übungen besonders, weil sie mir immer wieder aufs neue zeigen, wo ich stehe, wie ich mich verhalte, was ich fühle und wie es sich gestaltet mit einem Gegenüber."
"Danke an alle 26 mutigen Frauen und Männer, die dort mit mir waren. So viele Geschichten, so viel Schmerz, Trauer, Schönheit und manchmal Ratlosigkeit, so viel Wow. Danke an die Achtsamkeit, die wir für einander hatten und die Ehrlichkeit, die in Liebe und trotz manchmal Scham in Mut gesprochen wurde. Besonders danke den Männern, was für eine Freude euch in eurem Mannsein, Teilen und tiefen Prozessen sehen zu dürfen. Mir hat es sehr gut getan, dass zu bezeugen."